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Aktuelles der Stadt

Gesund im Alter in Sangerhausen

Gesundheitskonferenz am 14.03. in Sangerhausen

Thema: Gesundheit braucht Mobilität

Eine Hausarztpraxis mit Sprechzimmer, Wartebereich, EKG und Labor im Linienbus? Ja, eine solche mobile Arztpraxis rollt seit Sommer vergangenen Jahres als Pilotprojekt durch Deutschland, um Lücken in der ambulanten medizinischen Versorgung in ländlichen Regionen zu schließen. Über erste Erfahrungen und Einsatzmöglichkeiten der rollenden Arztpraxis DB Medibus wird Arndt Hecker von der DB Regio AG am Donnerstag, 14. März, auf einer Gesundheitskonferenz in Sangerhausen berichten.

Unter dem Motto „Gesundheit braucht Mobilität“ wollen an diesem Tag die bei der Landesvereinigung für Gesundheit (LVG) angesiedelte Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit Sachsen-Anhalt (KGC) und die Stadt Sangerhausen gemeinsam mit Experten aus der Region nach zeitgemäßen Antworten auf Fragen zur Mobilität einer älter werdenden Bevölkerung suchen. "Für deren Alltag mit Einkäufen, Arztbesuchen, aber auch Teilnahme an Präventionskursen und Sportangeboten ist Mobilität eine wichtige Voraussetzung", so Oberbürgermeister Sven Strauß. Sangerhausen engagiert sich als Modellkommune für das Vorhaben der KGC, gemeinsam mit Kooperationspartnern kommunale Strategien für Prävention und Gesundheitsförderung der älteren Generation zu entwickeln. „Gesund im Alter in Sangerhausen“ heißt es daher bei vielfältigen Aktionen und Initiativen in der Kreisstadt. 

Damit Senioren ihren Ruhestand möglichst lange gesund, mit viel Lebensqualität, Selbstbestimmung, Mobilität und Selbständigkeit verbringen können, tragen öffentliche Verwaltungen bei der Daseinsvorsorge eine große Verantwortung. Dabei stellt sich auch die Frage, wie die häufig in regionalen Zentren konzentrierten Infrastruktureinrichtungen wie Banken, Ärzte, Ämter und Handels-  und Sporteinrichtungen für Seniorinnen und Senioren ohne eigenen fahrbaren Untersatz erreichbar sind. Bei der Gesundheitskonferenz am 14. März in Sangerhausen geht es daher auch um mobilitätsbedingte Teilhabemöglichkeiten bzw. –barrieren im Landkreis Mansfeld-Südharz sowie um Angebote des öffentlichen Busverkehrs in der Region. Vorgestellt wird zudem das RUMOBIL, ein Kooperationsprojekt von öffentlichen Verwaltungen und Nahverkehrsagenturen, das auf die Entwicklung und Erprobung innovativer Ansätze zur Anbindung bevölkerungsschwacher Regionen zielt. So unterstützt RUMOBIL gezielt Initiativen zur Gründung von Bürger- bzw. Gemeindebussen, um die Nahmobilität zu verbessern und bestehende ÖPNV-Angebote sinnvoll zu ergänzen. Wie gut dies bereits in der Praxis gelingt, wird auf der Gesundheitskonferenz am 14. März ein Vertreter der sächsischen Gemeinde Arzberg am Beispiel des dortigen rollenden Ehrenamtsprojektes „Bürgerbus“ vorstellen. Aus der Lutherstadt Wittenberg berichtet der Kardiologe Dr. Gerhard Hoh über seine Erfahrungen mit Tele-Sprechstunden.

Interessierte können sich bis 11. März anmelden zu der Gesundheitskonferenz am 14. März 2019 (Beginn von 10.00 Uhr) im Neuen Rathaus, Markt 7a, Erfahren Sie mehr unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. oder per Telefon unter 03918364 111.