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Aktuelles

Stadt Sangerhausen kämpft weiter gegen unsinniges Windgebiet

Die Regionalversammlung der Regionalen Planungsgemeinschaft Harz hat heute mit 7 zu 5 Stimmen gegen den Antrag der Stadt Sangerhausen gestimmt, das geplante Windgebiet bei Horla/Rotha/Breitenbach aus dem Teilplan Wind herauszunehmen.

Der Regionalausschuss hatte vor wenigen Tagen noch dafür gestimmt und die Pläne zur Ausweisung des Windgebietes ebenso kritisch gesehen wie die Stadt Sangerhausen.

Nach langer und emotionaler Diskussion sagt Oberbürgermeister Torsten Schweiger: „Es ist absolut unverständlich wie hier mit dem Votum von Bürgern und Verwaltung aus Sangerhausen umgegangen wird. Ein so strittiges Gebiet in diesem Teilplan Wind aufzunehmen wird dazu führen, dass der Plan in der Auslegung mit Sicherheit rechtlich angegriffen wird. Es bestand ganz offensichtlich kein sachlicher Grund, dieses Windgebiet auszuweisen, da das Flächenziel insgesamt nicht nur erfüllt, sondern sogar übererfüllt wird. Neben dem Flächenziel beinhaltet der Plan auch noch unglaubliche 500 ha große Reserveflächen, die zum Flächenziel noch dazukommen. Bei einer Herausnahme dieses rund 100 ha großen Gebietes bei Horla/Rotha/Breitenbach wäre das Flächenziel also immer noch mit rund 400 ha Flächenreserve deutlich übererfüllt. Wir werden das nicht hinnehmen und uns weiter im Interesse unserer Bürgerinnen und Bürger gegen diese unsinnige Planung zur Wehr setzen.“

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