„Erschließung einer ökologisch nachhaltigen Industriegroßfläche an der Schnittstelle von BAB 38 und BAB 71“
„Erschließung einer ökologisch nachhaltigen Industriegroßfläche an der Schnittstelle von BAB 38 und BAB 71“
Die Stadt Sangerhausen hat das Gesamtvorhaben im Rahmen der Richtlinie Sachsen-Anhalt Revier 2038 beantragt und am 08.12.2024 zwei vorläufige Zuwendungsbescheide für die Teilprojekte „Grunderwerb und Erschließung 1. Bauabschnitt sowie Kernerschließung“ und „Erschließung des 2. und 3. Bauabschnitts“ erhalten.
Mit dem Strukturwandelprogramm soll der durch die Beendigung der Verstromung der Braunkohle bedingte Strukturwandel in den betroffenen Regionen im Mitteldeutschen Revier durch die Förderung investiver Maßnahmen unterstützt und die wirtschaftliche Infrastruktur verbessert werden. Die Erschließung der Industriegroßfläche als Vorrangstandort mit übergeordneter strategischer Bedeutung für neue Industrieansiedlungen wurde als besonders bedeutsame Investition eingestuft. Aus diesem Grund erhält die Stadt eine Projektförderung anteilig aus Mitteln des Bundes und des Landes Sachsen-Anhalt zur Finanzierung der förderfähigen Ausgaben des Vorhabens.
Die geplante Industriegroßfläche direkt an der BAB 38, Anschlussstelle Sangerhausen West, umfasst eine Größe von ca. 145 ha (brutto). Diese soll in drei Bauabschnitten bis zum Jahr 2030 komplett erschlossen werden.
Ziele der Erschließung der Industriegroßfläche sind u.a. die Verbesserung der Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Sangerhausen, die Diversifizierung der Wirtschaftsstruktur und die Schaffung bzw. der Erhalt von Arbeits- und Ausbildungsplätzen. Die geförderten Maßnahmen stehen im Einklang mit den Nachhaltigkeitszielen im Rahmen der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie.

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